viel ist in den letzten Jahren über den raschen Aufstieg Chinas zur „Werkbank der Welt“ berichtet worden. Angesichts der jetzt herrschenden internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise ist es deutlich ruhiger um die Berichterstattung geworden, was aber nicht heißt, dass das Wachstum dort wie hier zum Erliegen gekommen ist. Ein beherztes Eingreifen der Regierung und der tiefe Griff in die vollen Staatskassen haben einen relativ kurzfristigen Schwenk der Wirtschaft ermöglicht. Wurden noch vor 12 Monaten vornehmlich Produkte für den amerikanischen oder europäischen Markt produziert, so gibt man den Chinesen jetzt ausreichend Gelegenheit das eigene Land weiter zu entwickeln. Anstelle von reiner Massenproduktion zu exportierender Waren fördern staatliche Regierungsprogramme derzeit Infrastrukturmaßnahmen in für Europäer schwer vorstellbarer Größenordnung.
Das erklärte Regierungsziel ist dabei weniger die Auslastung der eigenen Arbeitskräfte, sondern mehr die Steigerung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit. Somit nutzt man die momentane Krise im für das eigene Land bestmöglichen Sinn – neue Straßen, Schienen, Strom- und Wasserleitungen helfen nicht nur den Lebensstandard zu verbessern, sondern dienen auch dazu nach der Krise noch schneller und effizienter produzieren zu können. Der in den letzten Jahren aufgehäufte Haushaltsüberschuss von weit über 1 Billion US-Dollar ermöglicht dabei dies alles ohne Schulden tun zu können. Während sich deutsche wie auch amerikanische Bürger derzeit zu Recht fragen wer die durch die Bankenkrise aufgehäuften Schulden eigentlich bezahlen soll, greift die chinesische Führung für das notwendige Geld größtenteils auf ohnehin vorhandene Reserven zurück.
Während sich Europa und Amerika durch die rapide steigende Staatsverschuldung die eigene Zukunft oder genauer deren Finanzierungsmöglichkeiten nehmen, holt China mit finanziellen Mitteln aus der zuletzt mit rund 1,5 Billion USD prall gefüllten Devisenkasse schnellen Wirtschaftsschrittes auf. Dass Anleger und Investoren diese Entwicklung ähnlich einschätzen, ist leicht am Stand des Hang Seng China Enterprises Index (HSCEI) ablesbar, der sich seit seinem Tiefststand im Oktober 2008 verdoppelt hat. Krise sieht in China eben anders aus.
Wir möchten aus diesem Grund unseren aktuellen Newsletter dazu
nutzen Ihnen zwei China Investments vorzustellen, die es erlauben an
dem Wachstum im „Reich der Mitte“ auch in Zeiten der Krise teilzuhaben.
Es
grüßt Sie

Themenübersicht
1. Immobilienfonds China – Shedlin Chinese Property 1
2. Aktienfonds China – FIVV-Aktien-China-Select-UI
3. Noch bis 31.05.2009: 1% Prämie auf Ihren Bestandsübertrag zur comdirect
4. Ende des Messe-Spezial zum 22.05.09
Von Mitteleuropa aus betrachtet ist die Lage in China trotz Wirtschaftskrise einigermaßen komfortabel. Die Wirtschaft des „Reich der Mitte“ wächst zwar mit reduziertem Tempo, aber doch deutlich weiter. Anstelle der ehemals 10 Prozent chinesischem Wirtschaftswachstum werden für das laufende Jahr nur noch 6 Prozent erwartet, was immer noch einem Traumwert entspricht, den man in unseren Breitengraden immer wieder gerne erreichen möchte – aber nur noch aus den Geschichtsbüchern vor allem der Nachkriegszeit kennt.
Mit dem Wirtschaftswachstum steigen auch die Einkommen einer breiter werden Mittelschicht, die vornehmlich in den Städten des Landes gut bezahlte Arbeitsplätze innehat und immer mehr Wert auf eine individuellere Wohnumgebung – sprich eigene vier Wände – legt.
Kurze Laufzeit, hohe Fachkompetenz und gute Diversifizierung
Shedlin Capital bietet gemeinsam mit dem auf dem chinesischen Markt erfahrenen Projektentwickler Charlemagne Capital Ltd. die Möglichkeit von diesem chinesischen Wachstum der Mittelschicht zu profitieren. Mit dem Shedlin Chinese Property 1 bietet das Emissionshaus einen auf nur vier Jahre Laufzeit angelegten geschlossenen Immobilienfonds, der in verschiedenen Provinzen des Landes Immobilienentwicklungen projektiert und finanziert
Jedes der mindestens vier durch Charlemagne ausgesuchten und begleiteten Projekte wird über ein diversifiziertes Investitionsportfolio verfügen, in dem Wohn- und Büro- bzw. Geschäftsflächen enthalten sein werden. Über das ausgeglichene Portfolio und die unterschiedlichen Standorte sollen Anlagerisiken minimiert und Konkurrenzsituationen ausgeschlossen werden.
Derzeit guter Einstiegzeitpunkt für Immobilienprojekte
Anders
als langjährig laufende Beteiligungsangebote wird der Shedlin Chinese
Property Fonds nur die Projektphase begleiten und nach dem Verkauf der
Wohn- und Geschäftseinheiten aufgelöst. Dadurch wird eine kurze
Laufzeit von nur vier Jahren bei einem überdurchschnittlich hohen
Ertragspotential erzielt. Auch der Einstiegszeitpunkt für den
chinesischen Markt erscheint derzeit günstig, aufgrund des derzeit
leicht abgeschwächten Wirtschaftswachstums bietet sich für Charlemagne
und den Shedlin Chinese Property die Gelegenheit vergleichsweise
günstig die benötigten Bau-Dienstleistungen vor Ort in China zu
beauftragen. Mit Fertigstellung der Projekte in den nächsten 3 bis 4
Jahren sollte die Dynamik des chinesischen Wirtschaftswachstums zu
alter Stärke zurückgefunden haben und sich entsprechend
überdurchschnittlich positiv auf die zu erzielenden Verkaufspreise
auswirken.
Rahmendaten – Shedlin Chinese Property 1
- Angestrebte Laufzeit: Ca. 4 Jahre
- Angestrebte Zielrendite: Über 15% (IRR) p.a.
- Auszahlungen erfolgen jeweils nach Projektveräußerungen; erwartet ab 2011
- Fondsvolumen 35 bis 50 Mio. Euro
- Mindestbeteiligung 15.000 Euro
Weitere Informationen zum Shedlin Chinese Property 1 finden Sie hier:
Kurz nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers hatten auch die Inhaber chinesischer Aktien das Gefühl, der passende Zeitpunkt für den Ausstieg wäre jetzt gekommen, da sich China sicherlich nicht von der Krise der westlichen Nationen abkoppeln könnte. Diese Überlegung war wie so viele, die in wirtschaftlich turbulenten Zeiten getroffen werden, falsch.
Eigentlich ist genau das Gegenteil passiert und damit hatte wahrscheinlich auch niemand – abgesehen vielleicht von ein paar Denkern in der chinesischen Parteiführung – gerechnet. Hilfreich bei der schnellen Rückkehr zu wirtschaftlichem Wachstum war ein breit angelegtes Konjunkturprogramm, welches sich an europäischen oder amerikanischen Maßstäben und der Größe des Landes gemessen fast bescheiden ausnimmt.
Rund 4
Billionen Renminbi (RMB) d.h. rund 433 Mrd. Euro (587 Mrd. USD) wurden
zum Zwecke der Nachfragestimulierung für Infrastrukturprogramme
eingesetzt. Anders als in westlichen Ländern entfallen lange
Genehmigungs- oder Raumordnungsverfahren in einer aufstrebenden Nation
wie China, folglich können Gelder freigegeben und wenige Tage später
auch gleich produktiv eingesetzt werden.
Zusätzlich befand die chinesische Führung, dass eine Ausweitung der Kreditmenge der Binnennachfrage positive Impulse verleihen würde und sorgte damit für den notwendigen Anschub die eigene Wirtschaft durch die Krise zu führen. Dass dies gelungen ist, zeigen die aktuellen Wachstumsprognosen, während Deutschland mit -6 Prozent ein desaströses Wirtschaftsjahr 2009 voraussieht, schreibt man der chinesischen Wirtschaft ein Wachstum von +6 Prozent zu. Dies soll allerdings nur der Auftakt zur weiteren Aufholjagd werden, bereits ab 2010 könnte die alte Stärke von +10 Prozent pro Jahr wieder erreicht sein, genug finanzielles Potential haben die verschiedenen Staatsfonds in jedem Fall zur Verfügung.
Wer den chinesischen Aktienmarkt für sich (wieder-) entdecken möchte hat nach wie das Problem sich auf diesem Markt zurechtfinden zu wollen und die geeigneten Aktien im nächsten Schritt auch erwerben zu können. Immer noch haben Ausländer nur die Möglichkeit Aktien jener Unternehmen zu erwerben, die auch an der Börse Hongkong gelistet sind, es sei denn sie nutzen institutionelle Anleger, wie z.B. Fondsgesellschaften, als Markteinstieg.
Ein Fonds, der zuletzt mit einer guten Performance überzeugen konnte stammt aus dem Hause FIVV, die über Universal Investment den FIVV-Aktien-China-Select-UI Fonds aktiv betreuen. Mit Fondsberater Christian Hofmann wurde ein ausgewiesener Fachmann für den chinesischen Aktienmarkt gewonnen, der die Geschicke des Fonds von seinem Wohnsitz Peking aus leitet. Hofmann, der nach Stationen bei der Deutschen Bank in Frankfurt und London China als Wahlheimat betrachtet und Sprache wie Mentalität des Volkes bestens kennen gelernt hat, ist auch aktiv in das Wirtschaftsleben des Landes eingebunden. Als ehemaliger Consultant für ein chinesisches Beratungsunternehmen hat er einen hinreichenden Ein- und Überblick über die Vorgänge und Strömungen, die die Wirtschaft des Landes bewegen.
So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass der FIVV-China-Aktien-Select-UI Fonds derzeit konsumorientierte Aktien mit rund 20 Prozent übergewichtet und den Anteil der noch vor Jahresfrist für den Export so wichtigen Unternehmen aus Industrie wie auch Rohstofflieferanten auf nur noch 12 Prozent reduziert hat. Als zusätzlich vorteilhaft hat sich der Anlagegrundsatz erwiesen, mindestens zwei Drittel des Fondsvermögens auf Aktien chinesischer Unternehmen zu beziehen, deren Aktien auch an den inländischen Börsen erworben werden können. Dadurch werden eventuelle Verwässerungseffekte durch außerchinesische Notierungen vermieden, der Fonds und somit auch dessen Inhaber sind deutlich näher am eigentlichen Aktienmarktgeschehen als bei vergleichbaren Anlageprodukten – von den äußerst eingeschränkten für Privatanleger gebotenen Anlagemöglichkeiten ganz zu schweigen.
Fakten (Stand 11. Mai 2009)
- 16,22% Wertzuwachs seit 1.1.09
- ISIN DE000AJELL5
- Ausgabeaufschlag 5% - bei Fondsvermittlung24.de 100% Rabatt,
d.h. 0% Ausgabeaufschlag
3 Fragen an FIVV Fondsberater Christian Hofmann
1. Herr Hofmann, Sie wohnen und leben in Peking, haben also einen unmittelbaren Eindruck von China und seiner Entwicklung – welche Spuren hat die derzeitige internationale Wirtschaftskrise im Alltag der Menschen hinterlassen? Das kommt natürlich auch in China ganz darauf an mit wem man spricht. Unternehmer und Angestellte, deren Erfolg direkt von der Entwicklung des Exportsektors abhängt, sind sicherlich etwas geknickt. Für die meisten Bürger hat sich allerdings nur wenig verändert. Zum einen hängt das damit zusammen, dass noch immer viele Menschen in staatsnahen Betrieben und im öffentlichen Sektor beschäftigt sind. Darüber hinaus herrscht in China eine deutlich optimistischere Kommunikationskultur als in westlichen Medien, die sich in der Regel auf Angst und Schrecken konzentrieren. In China dienen die Medien vor allem der Motivation des Volkes. |
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2. Hatten und haben die gefühlte Stimmungslage und die Erlebnisse, welche Sie im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise hatten, Auswirkungen auf Ihre Anlagestrategie – wenn ja, welche?
Für uns war
bereits in 2007 klar, dass wir unseren Anteil an exportabhängigen
Werten deutlich reduzieren müssen – eine Aufstellung, die wir bis heute
beibehalten haben. Nach wie vor fühlen wir uns im chinesischen
Konsumsektor sehr wohl und als Analysten können wir dort den größten
Mehrwert leisten. Unternehmen mit gutem Management und der Fähigkeit
exzellente Produkte zu entwickeln und diese zu vermarkten, bietet sich
immer noch ein exzellentes Umfeld.
3. Es geht aufwärts an Chinas Börsen und der FIVV-Aktien-China-Select-UI Fonds erfreute sich bereits sich in den letzten Wochen großer Beliebtheit bei privaten Anlegern, was zu deutlichen Kapitalzuflüssen geführt hat – in welche Aktien bzw. Branchen haben Sie diese neuen Mittel verstärkt investiert?
Bei der Investition neuer Gelder
konzentrieren wir uns in erster Linie auf Branchen und Unternehmen,
deren Wachstum struktureller Natur ist. Der Aufbau neuer Mobilfunknetze
und der Ausbau des chinesischen Gesundheitssystems erfolgen zum
Beispiel völlig unabhängig von der Kauflaune amerikanischer
Konsumenten. Unternehmen, die hier ihr Geld verdienen, tun dies
ziemlich unabhängig von der Entwicklung der Weltkonjunktur.
Weitere Informationen zum FIVV-China-Aktien-Select-UI Fonds können Sie hier anfordern:
FIVV-China-Aktien-Select-UI
500,- Euro Comdirect Prämien Aktion endet am 31. Mai 2009
Nur
noch bis zum 31.05.2009 bietet die comdirect Bank einen Bonus von bis
zu 500,- Euro für Neukunden, die ihr bereits bestehendes
Wertpapierdepot zu comdirect übertragen.
Die Geldprämie ergibt
sich aus der Höhe des zu comdirect übertragenen Depotvermögens, d.h. 1
% des Übertragungsvolumens wird bis zu einer Summe von 500,- Euro an
den Neukunden ausgeschüttet.
In die Berechnung der Prämie werden neben Investmentfonds-Anteilen auch Wertpapiere ab einem Positionswert von mindestens 1.000 Euro einbezogen sofern diese bis zum Stichtag 10. Juli 2007 in dem neuen Depot eingebucht und dauerhaft bis zum 30. April 2010 verwahrt worden sind. Dabei ist es unerheblich ob diese Papiere bis zu diesem Stichtag gehalten oder gegen andere Wertpapiere getauscht werden. Maßgeblich für die Prämienberechnung ist, dass der Gegenwert der ursprünglichen Anlage oder des zwischenzeitlich erzielten Verkaufserlöses bis 30. April 2010 dauerhaft bei comdirect Bank AG verwahrt wird. Wechselwillige Kunden können sich allerdings bereits vorher über die Auszahlung der Prämie freuen, diese erfolgt bis Mitte Oktober 2009.
Von der Aktion ausgeschlossen sind Kunden der Commerzbank Konzerngruppe, d.h. Depotüberträge die von Commerzbank AG oder auch Dresdner Bank AG zu comdirect stattfinden, erhalten keinen Bonus.
Diese Aktion gilt auch für Fondsvermittlung24.de Kunden, d.h. Sie erhalten bei einem Wechsel zu comdirect Bank bei Fondsvermittlung24.de zusätzliche Vorteile in Form von:
- Kostenloser Depotführung
- Aktien und Investmentfonds in einem Depot
- 7.000 Fonds mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag
- Über 200 Fondssparpläne mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag
- Sparpläne ab 25 Euro
Hier können Sie die Eröffnungsunterlagen herunterladen:
Comdirect Eröffnungsunterlagen
Kurzer Hinweis für alle Besucher der INVEST Messe 2009:
Das DWS RiesterRente Premium (50 Euro Messe Bonus) bzw. das SOLIT Gold & Silber Fonds Messe-Spezial (1/10 Unze Gold je 10.000 Euro Anlagesumme) endet zum 22. Mai 2009.
Sollten Sie die entsprechenden Unterlagen nicht mehr zur Verfügung haben, sprechen Sie die Kollegen der Kundenbetreuung telefonisch oder per E-Mail einfach darauf an. Gerne senden wir Ihnen fehlende Unterlagen per Post oder E-Mail.

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