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11. Januar 2011
Eskalation der Eurokrise – Gold
& Silber schützen Ihr Vermögen
am 5. Januar veröffentlichte die
Financial Times Deutschland eine Liste mit 10 Staaten, die vom Bankrott
bedroht sind, gestaffelt nach der Wahrscheinlichkeit des
Zahlungsausfalls. Darunter befinden sich allein 4 Staaten der Eurozone.
Wobei Belgien zwar nicht mit aufgeführt wurde, das Land aber de facto
vor dem territorialen Zerfall steht und nach Griechenland die
zweithöchste Staatsverschuldung in der EWWU aufweist.
Liste potenzieller Bankrotteure und deren
Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit in Prozent:
1. Griechenland: 59%
2. Venezuela: 51%
3. Irland: 41%
4. Portugal: 36%
5. Pakistan: 35%
6. Argentinien: 34%
7. Ukraine: 31%
8. Spanien: 27%
9. Illinois: 27%
10. Dubai: 25%
Quelle: Financial Times Deutschland
Seit der Veröffentlichung dieser Liste sind die
Insolvenzwahrscheinlichkeiten, gemessen an den „Versicherungsprämien“
gegen den Ausfall von Staatsanleihen dieser Länder, weiter angestiegen.
Die Zinsen, die Beispielsweise Portugal mittlerweile für zehnjährige
Staatsobligationen zahlen muss, haben mit 7,1% ein neues Rekordniveau
seit Beitritt zur Eurozone erreicht und machen es dem Land
perspektivisch unmöglich, seine Sparziele trotz drastischer
Austeritätsprogramme zu erreichen. Die Schuldenrefinanzierung ist
schlicht zu teuer. Die Inanspruchnahme des europäischen Rettungsfonds
(EFSF) durch Portugal ist somit nur noch eine Frage der Zeit.
Es grüßt Sie
Robert Vitye, Vorstandsvorsitzender
Themenübersicht
Gold & Silber –
Investments des Jahrzehnts
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Ausblick 2011
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SOLIT
2. Gold & Silber GmbH & Co. KG – Fondsvolumen erhöht auf EUR 50
Mio. und Platzierungszeitraum verlängert bis Ende 2011
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Gold
& Silber – Investments des Jahrzehnts
Das Handelsblatt erklärte kürzlich Gold und Silber zu den Investments
des abgelaufenen Jahrzehnts. Bereits seit 2001 läuft die atemberaubende
Rallye der monetären Edelmetalle, nach einer fast zwanzig Jahre
dauernden Phase fallender Preise. Gold konnte in den letzten zehn
Jahren seine historischen Höchststände aus den achtziger Jahren wieder
erreichen und übertreffen. Der Preis pro Unze Gold (31,12 Gramm)
verdreieinhalbfachte sich seit 2001 gemessen in Euro. Der Preis pro
Unze Silber hat zwar seinen historischen Höchststand aus dem Jahr 1981
noch nicht wieder erreicht (es fehlen noch gut 70%), konnte sich seit
Beginn des Preisaufschwungs allerdings gemessen in Euro bereits
verviereinhalbfachen.

Quelle: Thomson
Reuters Datastream/ Grafik: YPOS Consulting GmbH
Allein im Jahr 2010 erhöhten sich die Notierungen für Gold in Euro um
38% und die des Silbers in Euro sogar um 94%.

Quelle: Thomson
Reuters Datastream/ Grafik: YPOS Consulting GmbH
Ausblick
2011
In
Anbetracht der fulminanten Rallye der monetären Edelmetalle (Gold und
Silber) drängt sich natürlich die Frage nach der weiteren Entwicklung
für all diejenigen auf, die bereits investiert sind oder sich mit dem
Gedanken an ein Edelmetallengagement befassen.
Unsere volkswirtschaftlichen Analysen zeigen, dass die
Gründe für den bisherigen Preisanstieg weiter erhalten bleiben und sich
zum Teil sogar verstärken werden:
- Geldmengenexplosion
- Verschuldung
- Währungskrieg
- Inflation (derzeit noch v.a. in Schwellenländern)
- Verknappung (v.a. bei Silber)
Zudem gewinnt das Thema Edelmetallinvestments unter den
Investoren immer mehr Breite und Akzeptanz. Da die zur Verfügung
stehenden Volumina an Gold und Silber nur einen minimalen Bruchteil des
weltweiten Finanzvermögens ausmachen, wirken selbst Umschichtungen in
der Größenordnung von wenigen Prozent enorm preistreibend. Zuletzt
wurde kolportiert, dass nun auch der reichste Mann der Welt, der
Mexikaner Carlos Slim, in Silber investieren möchte.
Gerade in den industriellen Schwellenländern (Mexiko,
Argentinien, Chile, China, Vietnam, Indien etc.) ist die Inflation in
den letzten Monaten stark angestiegen, und immer mehr Vermögende aus
diesen Ländern suchen Schutz in den monetären Edelmetallen.
In den westlichen Volkswirtschaften sind die Bedrohungen
der Überschuldung und der desperaten Reaktion auf dieses Problem von
Seiten der Geldpolitik (Nullzinspolitik und Geldmengenausweitung) das
Hauptmotiv für die zunehmende Popularität von Edelmetallinvestments.
So wird sich auch 2011 die Preisentwicklung der
Edelmetalle diametral entgegengesetzt zur Solidität der
OECD-Staatsfinanzen und der Euro- und US-Dollar-Geldmengenexplosion
fortsetzen.
Da nicht davon auszugehen ist, dass die bisher
getroffenen Maßnahmen eine Umkehr der Verschuldungsproblematik
herbeiführen können, da die Probleme bislang lediglich prolongiert
wurden, ist auch nicht mit einer kurzfristigen Gesundung des
angeschlagenen Finanzsystems zu rechnen. Wir gehen im Gegenteil von
einer nochmaligen Verschärfung der Staatsschuldenkrise in 2011 aus.
Wir sehen aktuell auf Grund der globalen ökonomischen
Gemengelage und dem Verhältnis zwischen Fiat-Geldmenge und Edelmetallen
keine Blase bei Letzteren. Wir gehen bereits für 2011 von physischen
Engpässen bei beiden Metallen durch Hortung aus. Die daraus
resultierenden Preisimpulse dürften die Anstiegsamplitude aus dem
Rekordjahr 2010 nochmals übertreffen.
Investoren und Spekulanten werden aus Risikoüberlegungen
heraus und zur bewussten Herbeiführung einer Knappheit verstärkt
physisch in Edelmetalle investieren. Gold und Silber werden sich in
allen Fiat-Währungen gemessen in 2011 massiv weiter verteuern. Die
Dynamik der Preisanstiege wird dabei eng mit der Eskalation der
Staatsschuldenkrise und der Gegenmaßnahmen der Geldpolitik korrelieren.

Quelle: Thomson
Reuters/ Grafik: YPOS Consulting
Wir
favorisieren auch in diesem Jahr Silber, das gegenüber Gold mit einer
vielfach höheren Bedeutung für die Realwirtschaft aufwarten kann und
darüber hinaus über eine längere und bedeutendere Tradition als Geld
mit intrinsischem Wert verfügt. Silber ist in überirdischen Lagern das
knappere Edelmetall.
Fazit:
Edelmetalle werden 2011 endgültig ihre Rolle als Ersatz- und
Reservewährung Nummer eins wieder-erlangen. Die Preise für Gold und
Silber gemessen in Fiat-Währungen werden dramatisch zulegen und dabei
auch signifikante reale Wertsteigerungen zeitigen. Silber wird auf
Grund der physischen Knappheit und seiner Doppelrolle als
unentbehrliches Industriemetall und Geldmetall die anderen Edelmetalle
deutlich outperformen. Wir rechnen zwar nicht mit der Wiedereinführung
eines staatlich sanktionierten Goldstandards in 2011, dennoch wird die
Rolle von Gold und Silber im privatwirtschaftlichen Sektor und als
staatliche Reservewährungen weiter an Bedeutung gewinnen.
SOLIT
2. Gold & Silber GmbH & Co. KG – Fondsvolumen erhöht auf EUR 50
Mio. und
Platzierungszeitraum verlängert bis Ende 2011
Nachdem die geschäftsführende Kommanditistin das
Kommanditkapital der SOLIT 2. Gold & Silber GmbH & Co. KG
bereits einmal von ursprünglich prospektierten EUR 10 Mio. auf EUR 30
Mio. erhöht hat, hat diese mit Beschluss vom 08.12.2010 das Volumen ein
weiteres Mal auf nunmehr EUR 50 Mio. erhöht. Gleichzeitig hat sie die
Verschiebung der Fondsschließung auf den 31.12.2011 beschlossen. Durch
die besondere Konstruktion des Fonds sind diese Maßnahmen möglich, ohne
die bisherigen Zeichner / Gesellschafter zu beeinträchtigen.
Die Erhöhung des Fondsvolumens wurde erforderlich,
nachdem der bisherige Wert von EUR 30 Mio. im Dezember 2010 erreicht
und überschritten wurde.
Durch diese Maßnahmen ist eine Weiterplatzierung des Fonds SOLIT 2.
Gold & Silber GmbH & Co. KG möglich. Diese Investmentlösung
stellt aus unserer Sicht ein optimales Vehikel für den privaten
Investor dar, in physisches Gold und Silber zu investieren.
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