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07. Oktober 2011
Eine Unze bleibt eine Unze
Wer in den letzten Tagen Euro gegen Gold und Silber eintauschte, musste
mit ansehen, wie die Edelmetalle relativ zu dem gesetzlichen
Zahlungsmittel an Wert verloren. Dennoch waren die Preisrückgänge auf
Eurobasis deutlich geringer als zum Beispiel in US-Dollar, da die
Gemeinschaftswährung im Zuge der Euro-Krise deutlich an Wert einbüßte.
Dennoch stellen sich vor allem einige Silberkäufer nun die Frage nach
der Sinnhaftigkeit ihrer Entscheidung. Grundsätzlich ist es natürlich
unangenehm, als Anleger mit einer Wertminderung konfrontiert zu sein.
Diese Erfahrung machten gerade Silberkäufer in den vergangenen 10
Jahren regelmäßig während insgesamt 22 zum Teil sehr heftigen
Korrekturphasen:

Quelle: Casey Research | Grafik:
Solit Kapital GmbH
Trotz dieser
erratischen Kursbewegungen, die auch über die Einflussnahme großer
Marktteilnehmer am physisch ungedeckten Terminmarkt zu erklären sind,
konnte Silber als physisches Investment und Rohstoffwährung nicht
diskreditiert werden. Im Gegenteil, die Nachfrage steigt regelmäßig
nach Preiseinbrüchen stark an. So auch dieses Mal. Man kann
feststellen, dass je mehr der spekulative Terminmarkt ungedeckte
Silberkontrakte verkauft und der Preis in Folge dessen fällt, die
verarbeitende Industrie und die physischen Investoren die
Preisrückgänge umso stärker für Käufe nutzen. Aber warum reagiert der
physische Markt so positiv auf Preisrückgänge?
Für große Silbernachfrager wie Industrie und Schmuckverarbeiter gilt
natürlich: Im Einkauf liegt der Gewinn. Bei Rohstoffen gilt generell,
je preiswerter sie sind, umso stärker werden sie nachgefragt.
Allerdings spielen bei Rohstoffen auch konjunkturelle Aspekte eine
Rolle, so dass im Abschwung diese Kausalität nicht in gleichem Maße
greift.
Bei den Investoren hängt die Bereitschaft, Rohstoffe mit Geldcharakter
unabhängig von hoher Preisvolatilität zu kaufen und investiert zu
bleiben von dem allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Umfeld
sowie dem Vertrauen in das herrschende Geldsystem ab. Aktuell leben wir
mit einem ungedeckten Geldsystem, das mehr und mehr, vor allem in der
Eurozone, erschreckende Zerfallserscheinungen zeigt. Das Vertrauen in
die politisch aufoktroyierte Kunstwährung Euro und die Europäische
Zentralbank schwindet in rasantem Tempo. Wir erachten aus ökonomischen
und politischen Gründen das Auseinanderbrechen der Eurozone als hoch
wahrscheinlich. Die Gemeinschaftswährung wird in Folge dessen massiv an
Wert verlieren und schlussendlich aufhören zu existieren.
Für Gold und Silber gilt hingegen: Eine Unze ist und bleibt 31,1 Gramm
äußerst seltenes Metall mit wertvollen physikalischen Eigenschaften und
faszinierender Schönheit. Diese schlichte Wahrheit sorgt seit mehr als
fünftausend Jahren für eine ungebrochene Wertschätzung der Menschheit
gegenüber Gold und Silber. Die Wertschätzung und damit der innere Wert
gegenüber ungedeckter Währungen wie dem Euro fielen hingegen in der
Geschichte der Menschheit früher oder später ausnahmslos auf Null.
Es grüßt Sie
Thomas Hellener
(Geschäftsführer)
Themenübersicht
Aktuelle
Marktlage/ Aufzeichnung Online-Konferenz
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Sonderaktion „Gutes Geld“
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Rückblick
und Informationen zu den SOLIT Edelmetallworkshops
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Aktuelle
Marktlage/ Aufzeichnung Online-Konferenz
Noch bis Anfang September konnten sich die monetären Edelmetalle Gold
und Silber von dem allgemeinen Abwärtstrend bei Aktien, Rohstoffen,
Unternehmensanleihen und Staatsanleihen überschuldeter Länder
abkoppeln. Doch mit zunehmendem Liquiditätsbedarf zur Deckung
entstandener Verluste wurden auch Edelmetallbestände reduziert oder
verkauft. Zu einer Beschleunigung dieses Trends kam es nach
enttäuschenden Äußerungen des US-Notenbankpräsidenten Ben S. Bernanke
im Anschluss an die zweitägige Offenmarktausschusssitzung der
Zentralbank (FED) am 20./ 21. September. Bernanke hatte ein neues
Instrument, den sogenannten „Operation Twist“, bekanntgegeben. Diese
geldpolitische Maßnahme bewirkt durch bilanzgrößenneutrale
Laufzeitumschichtungen im Anleihebestand der Bank aber nur einen sehr
geringen Stimulus für die Realwirtschaft und die Finanzmärkte.
Insgeheim hatten die Marktteilnehmer auf deutlich aggressivere Schritte
in Richtung Geldmengenausweitung und Aufkaufprogramme für Wertpapiere
gehofft. Die Finanzmärkte brachen daraufhin erneut ein.
Besonders Silber war mit einem Abschlag von in der Spitze -34% auf
US-Dollar Basis in den Folgetagen stark betroffen. Neben Befürchtungen,
dass die nun sehr wahrscheinliche konjunkturelle Abkühlung die
Nachfrage nach dem Industriemetall dämpfen könnte, zwang auch die
Erhöhung der Eigenkapitaleinschusspflicht (Margin) für
kreditfinanzierte Leerverkäufe durch die Terminbörsen in Hong Kong und
Chicago spekulative Marktteilnehmer zum Verkauf von Silberkontrakten.
Die sog. „Initial Margin“ wurde am 23. September von 21.600 US$ pro
Kontrakt (jeweils 5.000 Unzen) auf 24.975 US$ pro Kontrakt erhöht. Die
„Maintenance Margin“ stieg von 16.000 US$ pro Kontrakt auf 18.500 US$
pro Kontrakt. Dies ist der höchste Stand seit 2009:

Quelle:
Bloomberg | Grafik: Silberjunge,de, eigene Bearbeitung Solit Kapital
GmbH
Wie bereits in früheren Phasen stieg parallel zu den fallenden Preisen
am Terminmarkt die Nachfrage nach physischem Metall sprunghaft an. Hier
sei exemplarisch das Absatzvolumen der größten Münzprägeanstalt der
Welt (The US Mint) genannt:
US
Mint Silver Eagle Verkäufe

Quelle:
US Mint | Grafik: Solit Kapital GmbH
Auch die SOLIT-Platzierungszahlen verdeutlichen
dieses Phänomen:

Quelle:
SOLIT 2 | Grafik: Solit Kapital GmbH
Der Goldpreis geriet im September auf Dollar-Basis ebenfalls deutlich
unter Druck, konnte sich aber generell während der jüngsten
Finanzmarktturbulenzen in Folge der Schuldenkrise deutlich besser
behaupten als andere Anlageklassen und verlor auf Euro-Basis nur sehr
geringfügig.
Die Unze Gold (31,1 g) kostet aktuell 1.615 US-Dollar. Dies entspricht
einem Preisrückgang zum Vormonat von -14%. Zum
Vorjahr verzeichnet das gelbe Edelmetall nach wie vor einen
signifikanten Anstieg in Höhe von +20%. In Euro notiert die Unze Gold
aktuell bei 1.267 Euro. Ein Preisrückgang von lediglich 2,6% gegenüber
Vormonat und nach wie vor ein Preisaufschlag von +31,7% gegenüber
Vorjahr (Datenstand: 4. Oktober).

Quelle:
Thomson Reuters | Grafik: Solit Kapital GmbH (Daten bis 4. Oktober 2011)
Der Silberpreis kam zuletzt deutlich stärker unter Druck. Aktuell
notiert eine Unze Silber (31,1 g) bei 30,60 US-Dollar. Dies entspricht
einem Preisrückgang zum Vormonat von -29%. Zum Vorjahr bleibt die
Preisentwicklung mit +34% weiter aufwärts gerichtet. In Euro notiert
die Unze Silber aktuell bei 23,21 Euro. Dies entspricht einer
Verbilligung auf Eurobasis von 14%. Gegenüber Vorjahr weist Silber für
Euroanleger nach wie vor eine deutliche Preissteigerung in Höhe von 44%
auf (Datenstand: 4. Oktober).

Quelle:
Thomson Reuters | Grafik: Solit Kapital GmbH (Daten bis 4. Oktober 2011)
Wir erachten
die aktuell reduzierten Preisniveaus, vor allem bei Silber, als
Einstiegs- und Nachkaufmöglichkeit. Dies ist eine unverhoffte
Opportunität für alle, die ihr Vermögen in Anbetracht der in
erschreckender Geschwindigkeit eskalierenden Euro-Krise noch absichern
wollen. Man könnte bildhaft von einer Brandschutzversicherung sprechen,
die Ihnen zu reduzierten Konditionen angeboten wird, während der
Feuerwall die Nachbarhäuser bereits erreicht hat und der Brand nun auf
Ihr Heim überzugreifen droht.
Fordern Sie hier die Zeichnungsunterlagen
von SOLIT an
Weiterführende Informationen zu den Hintergründen der jüngsten
Preisturbulenzen bei Gold und Silber sowie klare Handlungsempfehlungen
erläutern wir Ihnen in gewohnt deutlichen und fundierten Aussagen in
der Aufzeichnung der Online-Konferenz vom 4. Oktober:
Kurseinbruch bei Gold & Silber -
mit Edelmetallexperte Hannes Zipfel (Oktober 2011)
Sonderaktion
„Gutes Geld“
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Die aktuellen Entwicklungen an den Kapitalmärkten verdeutlichen immer
mehr, dass eine grundlegende Neuordnung unseres derzeit herrschenden
Geldsystems zur Überwindung der Finanzkrise unerlässlich ist.
Die monetären Edelmetalle Gold und Silber haben in den letzten Jahren –
wie übrigens schon seit über 5.000 Jahren – unter Beweis gestellt, dass
es sich bei ihnen um die besten und inflationssichersten aller
Geldformen handelt.
Diesem Thema hat das Anlegermagazin Smart Investor kürzlich eine
Sonderausgabe gewidmet – ein umfassendes Kompendium rund um das
Phänomen Geld, Reformvorschlägen des Finanzsystems, einer detaillierten
Beleuchtung der Finanzkrise sowie zu den Auswirkungen auf die
Vermögensanlage. |
Solit Kapital wird im Rahmen der Sonderaktion
„Gutes Geld“ allen neuen SOLIT-Zeichnern ab 1. Oktober 2011 bis
Jahresende diese hochwertige Sonderausgabe kostenlos übersenden. Alle
SOLIT-Bestandskunden erhalten im Laufe der kommenden Woche einen 64
Seiten umfassenden Sonderdruck auf dem Postwege zugestellt.
Solit Kapital möchte mit dieser hochwertigen Lektüre u.a. mit Texten
von Ron Paul, Alan Greenspan, Claus Vogt sowie Prof. Dr. Thorsten
Polleit die notwendige kritische Auseinandersetzung mit der
Geldordnungsfrage aus einer marktwirtschaftlichen Perspektive
erleichtern und einen wertvollen Kompass zur Einordnung der aktuellen
politischen und ökonomischen Geschehnisse zur Verfügung zu stellen.
Rückblick
und Informationen zu den Solit Edelmetall-Workshops
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Am 6.9. in München sowie am 14.9. in Hamburg fanden die ersten von der
Solit Kapital GmbH ausgerichteten Edelmetall-Workshops statt. Das hohe
Interesse mit über 250 teilnehmenden Geschäftspartnern hat selbst die
kühnsten Erwartungen des Veranstalters bei weitem übertroffen – die
Teilnehmer trugen durch ihre konstruktiven und anspruchsvollen
Diskussionsbeiträge zum Gelingen der Veranstaltungen maßgeblich bei. |
Die beiden Workshops haben einen besonderes
Augenmerk auf die Entstehung und die Funktionsweise unseres heutigen
Währungssystems gelegt und dessen systemimmanente Problemstellungen
herausgearbeitet, nicht zuletzt durch die Einordnung in die historische
Dimension. Darüber hinaus stand die zentrale Rolle der monetären
Edelmetalle im Zusammenhang mit jeder Form eines nachhaltigen
Währungssystems im Fokus der Veranstaltungen.
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Die hochkarätigen Referenten der Workshops waren Prof. Dr. Thorsten
Polleit (Honorarprofessor Frankfurt School of Finance &
Management), Hannes Zipfel (Vorstand & Chefökonom VSP Financial
Services AG), Thorsten Schulte (Buchautor & Silberexperte),
Kristof Berking (freier Redakteur Smartinvestor) sowie der Moderator
Frank Meyer (n-tv). |
Alle Vorträge wurden von SOLIT aufgezeichnet und
können von Ihnen unter folgendem Link eingesehen werden:
Rückblick:
Edelmetall-Workshops
Innerhalb der kommenden 14 Tage wird auch die
Produktion der Vortrags-DVDs abgeschlossen sein, die Sie gerne bei uns
anfordern können.
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