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05. September 2011
Die Metamorphose vom Industrierohstoff zur Währung
Auch der August war saisonuntypisch geprägt von signifikant
steigenden Gold- und Silberpreisen. Doch die monetären Edelmetalle
stiegen nicht nur in den normalerweise schwachen Sommermonaten an,
sondern entwickelten sich auch diametral entgegengesetzt zu den Aktien-
und Rohstoffmärkten. Sogar bei den Edelmetallen selbst gab es starke
Unterschiede in der Wertentwicklung. Während der Goldpreis auf
Eurobasis seit Jahresbeginn 25% anstieg, konnte sich der Platinpreis
nur um 0,8% verteuern. Dies führte dazu, dass Gold nun erstmals teurer
ist als Platin. Der Silberpreis konnte trotz der heftigen Korrektur im
Mai seit Jahresbeginn sogar 31% zulegen, während der Preis für
Palladium um 7% nachgab. Der breite Rohstoffindex CRB notiert ebenso
wie die Aktienmärkte seit Jahresbeginn deutlich im Minus.

Quelle: Thomson Reuters | Grafik: Solit Kapital GmbH
Um zu verstehen, warum die
Preisentwicklung für monetäre Edelmetalle, Aktien und andere Rohstoffe
momentan so stark differiert, muss man die Kaufintentionen der
Investoren hinterfragen. Bei Rohstoffen und Aktien spielen nach wie vor
die Konjunkturentwicklung respektive die
Unternehmensgewinnentwicklungen die entscheidende Rolle. Da momentan
weder die Konjunkturaussichten noch die im Zuge einer
Wirtschaftsabschwächung zu erwartenden Gewinnentwicklungen der
Unternehmen positiv sind, verkaufen Anleger vermehrt Aktien und
konjunktursensible Rohstoffe. Dadurch werden auch die Preise für
Palladium und Platin belastet, die hauptsächlich in der stark
zyklischen Automobilindustrie verarbeitet werden.
Gold unterschied sich in diesem Zusammenhang schon immer hinsichtlich
seiner Kaufintention von derjenigen klassischer Rohstoffe. Das nahezu
unzerstörbare Metall wird zwar nach wie vor zu gut der Hälfte in der
Schmuckindustrie verarbeitet, doch gerade in Zeiten großer politischer
und ökonomischer Unsicherheit fungiert Gold als „sicherer Hafen“ und
alternative Reservewährung. So konnte der Goldpreis bereits während der
Marktturbulenzen in Folge der Lehman-Pleite 2008 nach einem kurzen
Rücksetzer stark profitieren, anders als zum Beispiel Silber.
Das weiße Edelmetall kommt nach wie vor hauptsächlich in der Industrie
in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz und spielt natürlich auch als
Schmuck- und Legierungsmetall eine Rolle. Daher rührt die
Konjunktursensitivität, die 2008 zu massiven Preisrückgängen bei Silber
im Zuge der Rezession führte. Doch schon damals war neben der
rückläufigen Industrienachfrage eine förmlich explodierende Nachfrage
nach Silber-Münzen und -Barren, also Anlagesilber, zu beobachten.
Nachdem Silbermünzen ab 1965 auch in den USA aus dem Geldkreislauf
entfernt wurden, spielte das Weißmetall als Geld im Alltag der Menschen
kaum noch eine präsente Rolle. Dennoch ist die Jahrtausende alte
Geldfunktion des Silbers im kollektiven Gedächtnis der Menschheit
erhalten geblieben. Mit jeder neuen Eskalationsstufe der globalen
Schulden-, Währungs- und Wirtschaftskrise bei gleichzeitig
explodierenden Goldpreisen steigt die Nachfrage nach Silber zu
Anlagezwecken und als Währungsalternative sprunghaft an. Für viele
Investoren ist Gold nominal schlicht zu teuer geworden. Silber steht
hingegen unter dem Aspekt der Leistbarkeit als Währungsalternative zu
US-Dollar, Yen, Euro, Schweizer Franken etc. nach wie vor breiten
Käuferschichten zur Verfügung. Bislang hat zwar nur ein Bruchteil der
Bevölkerung von dieser preiswerten Alternative zum Gold Gebrauch
gemacht, aber dies ändert sich allmählich, wie die auch bei uns stark
zunehmende Nachfrage speziell nach Silber zeigt. Setzt sich dieser
Trend fort, hat die Nachfrage nach Silber als Geldalternative das
Potenzial, die Industrienachfrage in den nächsten Jahren zu
übersteigen, mit entsprechend positiven Preisimplikationen.
Im Zuge der Metamorphose – oder besser gesagt der Renaissance – des
Silbers vom Industrierohstoff zum Währungsmetall erwarten wir auch die
Annäherung an das historisch gültige und objektiv gerechtfertigte
Gold/Silber-Preisverhältnis von unter 15 (aktuell ca. 44).
Es grüßt Sie
Thomas Hellener, Geschäftsführer
Themenübersicht
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Aktuelle Marktlage
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Fünfteilige Serie – Anforderungen an ein erfolgreiches Edelmetallinvestment: Sichere Lagerung
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Aktuelle Marktlage
Der Goldpreis erreichte in der Berichtsperiode sowohl in US-Dollar als
auch in Euro neue historische Höchststände. Die Unze Gold (31,1g)
kostet aktuell 1.884 US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg zum
Vormonat von +13,2% und zum Vorjahr von +50,7%. In Euro notiert die
Unze Gold aktuell bei 1.302,24 Euro. Ein Wertzuwachs von +11,1%
gegenüber Vormonat und +33,5% gegenüber Vorjahr (Datenstand: 4.
September).
Quelle: Thomson Reuters | Grafik: Solit Kapital GmbH (Daten bis 4. September 2011)
Der Silberpreis kann nach Abschluss der erfolgreichen
Konsolidierungsphase seit Mai seinen Preisanstieg in Richtung des
historischen Hochs von 50 US-Dollar je Feinunze weiter fortsetzen. Wir
erwarten das Überwinden dieser vor allem psychologisch bedeutsamen
runden Preismarke noch in diesem Jahr. Silber bleibt mit einer
Jahresperformance auf Eurobasis von +97,7% und einer Monatsperformance
von +14% eines der erfolgreichsten Investments überhaupt. Das Erreichen
und Überwinden der Marke von 50 US-Dollar sollte auch für
Euro-Investoren weitere starke Wertzuwächse bedeuten, da im Zuge der zu
erwartenden Eskalation der Euro-Krise im Winterhalbjahr 2011/2012 mit
einer signifikanten Abwertung des Euro zu rechnen ist.
Quelle: Thomson Reuters | Grafik: Solit Kapital GmbH (Daten bis 4. September 2011)
Aktuell notiert eine Unze Silber (31,1g) bei 43,24 US-Dollar. Dies
entspricht einem Anstieg zum Vormonat von +15,87% und zum Vorjahr von
+120,4%. In Euro notiert die Unze Silber aktuell bei 30,44 Euro
(Datenstand: 4. September).
Wie bereits in den vergangenen Monaten korrelierte die
Platzierungsdynamik bei SOLIT 2 eng mit der Eskalationsdynamik der
Schuldenkrise und der zunehmenden Ohnmacht der politischen Akteure. So
investierten im August Anleger weitere 6,2 Mio. EUR in die „SOLIT 2.
Gold und Silber“, nach 4,82 Mio. EUR im Juli. Dies entspricht einer
Steigerung von +145% gegenüber dem Vorjahresmonat.
Quelle: SOLIT 2 | Grafik: Solit Kapital GmbH
Ähnlich stürmisch entwickelten sich die Absätze bei den
Münzprägeanstalten dieser Welt. Exemplarisch betrachten wir die
Verkaufsdynamik bei der größten staatlichen Münzanstalt, der US Mint:
Quelle: The US Mint | Grafik: Solit Kapital GmbH
Obwohl der August 2010 bereits der absatzstärkste August in der
Geschichte der US Mint war, stieg die Nachfrage nach US Silver Eagle in
diesem Jahr um weitere 50,1% gegenüber Vorjahr an. Dennoch besitzt nach
der Demonetarisierung des Silbers nur ein Bruchteil der amerikanischen
Bevölkerung physisches Silber (vor dem Jahr 1900 betrug der Anteil von
Silber-Besitzern nahezu 100% der Bevölkerung). Nach wie vor ist Silber
als Zahlungsmittel in der Verfassung der Vereinigten Staaten verankert.
In mehreren Bundesstaaten laufen aktuell Gesetzesinitiativen zur
Autorisierung als legales Zahlungsmittels nach dem Vorbild des
Bundesstaates Utah, in dem dies bereits vor einigen Monaten erfolgte.
Nach wie vor existiert unter Berücksichtigung aller Fakten keine
Preisblase bei Gold und Silber. Im Gegenteil ist im Zuge der
hochinflationären Geldpolitik - flankiert von ebenso verzweifelter
Fiskalpolitik diesseits und jenseits des Atlantiks - mit dem Zerfall
des Eurosystems voraussichtlich noch im Jahr 2012 und einer breiten
Abwertung des US-Dollars zur Schuldentilgung zu rechnen. Bleiben Sie
investiert, denn genau für ein solches Szenario befinden sich die
physischen Edelmetalle in Ihrem Besitz, zum Schutz Ihres Vermögens und
zum Erhalt Ihrer wirtschaftlichen Freiheit. Intelligente
„Exit-Strategien“ für Silber und später Gold werden wir Ihnen zu
gegebener Zeit in einer Themenserie vorstellen. Ein solcher „Exit“ wird
jedoch erst zu sehr viel höheren Notierungen sinnvoll erscheinen.
Fünfteilige Serie – Anforderungen an ein erfolgreiches Edelmetallinvestment: Sichere Lagerung
In dieser Ausgaben der SOLIT Gold & Silber News möchten wir Ihnen
den dritten von fünf wesentlichen Vorteilen der SOLIT-Investmentlösung
erläutern – die sichere Lagerung in der Schweiz.
1. Abgeltungsteuerfreiheit
2. Mehrwertsteuerfreiheit
3. Sichere Lagerung
4. Liquidität und physischer Anspruch
5. Edelmetallsparplan
3. Sichere Lagerung
Auch an die Auswahl der Lagerstätte stellten wir während der
Konzeptionsphase höchste Ansprüche. Daher haben wir uns nach
eingehender Analyse der Alternativen für Tresorräume im Zürcher
Zollfreilager Embraport entschieden. Dort lagert das Metall acht Meter
unter der Erde in einem Hochsicherheitstresor (Klasse 1), ausgestattet
mit Bewegungsmeldern, Kameras und Richtmikrofonen – verborgen hinter
einer tonnenschweren Tresortür und bewacht vom Eidgenössischen Zoll.
Zudem können Sie Ihre Edelmetallbestände in dem Tresorraum der SOLIT
2 rund um die Uhr via Webcam in Ihrem persönlichen Loginbereich
beobachten.
Zu Einbrüchen oder gar Diebstählen ist es während der über 100 Jahre
zurück reichenden Firmenhistorie der Zürcher Freilager AG noch nie
gekommen. Sollte dies dennoch, so unwahrscheinlich es auch sein mag,
einmal geschehen, ist der komplette Tresorbestand selbstverständlich
zum Wiederbeschaffungswert bei der AXA Gruppe versichert.
Der Zugang zum Tresor ist nur im Sechs-Augen-Prinzip möglich.
Autorisiert sind dazu nur jeweils mindestens ein Vertreter der
Lagerstätte, ein Vertreter der Treuhandgesellschaft sowie einer der
Geschäftsführer bzw. ein Beauftragter der Solit Management GmbH.
Der Tresorstandort Schweiz ist ebenfalls mit Bedacht gewählt, da die
Eigentumsrechte im Rahmen der Basisdemokratie der Schweiz einen sehr
hohen Stellenwert einnehmen. Änderungen an den Eigentumsrechten sind in
der Schweiz in der Praxis nur durch Volksabstimmung möglich und
bislang, anders als auf deutschem Grund und Boden, noch nie
vorgekommen. Darüber hinaus ist die Schweiz kein Mitglied in der
Europäischen Währungs- und Wirtschaftsunion (EWWU) sondern ein
souveräner Rechtsstaat. Dieser Umstand könnte im Zuge des Zerfalls der
Währungsunion noch einmal große Bedeutung erlangen.
Da es sich bei Edelmetallen um ein klassisches Kriseninvestment
handelt und bei Eintreten eines solchen Krisenszenarios auch mit der
Zwangsschließung von Banken zu rechnen ist, lagern die Edelmetalle
unabhängig von Banköffnungszeiten und gesetzlichen Bankfeiertagen
außerhalb Zürichs.
Weitere Informationen zu einer Investition in die SOLIT 2. Gold & Silber GmbH & Co. KG
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