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05. April 2011
SOLIT 2 ist die Nummer 1!
Für die aktuelle Ausgabe des Magazins „Fondprofessionell“ haben die
größten deutschen Maklerpools (Großhändler für Finanzintermediäre) ihre
Absatzzahlen für geschlossene Fonds des 2. Halbjahres 2010 in
Deutschland gemeldet. Das Ergebnis: Beeindruckende 17% aller gemeldeten
Mittelzuflüsse entfielen auf SOLIT 2. Der zweitplatzierte geschlossene
Fonds kam mit 9% auf lediglich gut die Hälfte dieses Wertes.
Bei aller hanseatisch/ schweizerischen Zurückhaltung ist das schon sehr
erfreulich. Insbesondere, wenn man berücksichtigt, dass SOLIT als
Emissionshaus erst zwei Jahre alt ist und aufgrund geringer Kosten im
Fonds mit einem sehr begrenzten Marketingbudget auskommt. Daher
an dieser Stelle einen großen Dank an alle, die zu diesem Erfolg
beigetragen haben, natürlich insbesondere an unsere Kunden.
Da SOLIT auch im ersten Quartal 2011 mit einem Platzierungsvolumen von
über 10 Mio. Euro weiter dynamisch wächst und auch der Silberpreis
weiter von Rekord zu Rekord eilt, hoffen wir natürlich auf eine
erfolgreiche Titelverteidigung in diesem Jahr.
Die sachlichen Argumente, insbesondere pro Silber, sind aktueller denn
je. Die Gründe, in Silber zu investieren haben sich in den vergangenen
Jahren vervielfältigt. Gleiches ist in Zukunft auch für den Preis des
unentbehrlichen Industrie- und Geldmetalls zu erwarten.
Es grüßt Sie
Robert Vitye, Vorstandsvorsitzender
Themenübersicht
Aktuelle
Marktlage
Saisonal untypisch konnten die monetären Edelmetalle Gold und Silber
ihre Rekordniveaus im März verteidigen und im Falle von Silber auch
weiter ausbauen. Das weiße Metall überschritt erstmals seit 31 Jahren
die Marke von 38 US$/ Unze und notiert aktuell bei 38,44 US$. Auch in
Euro wurde mit 27,01 € ein neues zyklisches Hoch erreicht. Der
Goldpreis notiert mit 1.432 US$ nur knapp unter seinem Allzeithoch von
1.448 US$. In Euro konnte das gelbe Edelmetall die Tausendermarke
zurückerobern und notiert aktuell bei 1.008,60 € (Stand 04.04.2011).
Quelle: Bloomberg
| Grafik: Solit
Normalerweise ist die Zeit zwischen Mitte Februar und
Anfang März geprägt von temporärer Kursschwäche, bedingt durch das
Nichtvorhandensein wichtiger Feiertage, an denen Gold- und
Silberschmuck verschenkt wird. Auch die konjunkturbedingte Nachfrage
kann diesen Effekt im 1. Quartal eines Jahres in der Regel nicht
kompensieren. Dieses seit Jahrzehnten zu beobachtende Muster wurde aber
bereits im vergangenen Jahr im Zuge der Zuspitzung der Eurokrise durch
den beinahe Bankrott Griechenlands verzerrt. Die zunehmende Nachfrage
nach Gold und Silber als solide Währungsalternative zu Dollar, Yen und
v.a. Euro überlagerte die negative Nachfragesaisonalität der Schmuck-
und Elektroindustrie und führt zu einer anhaltenden Sonderkonjunktur
bei Edelmetallen.
Nicht zuletzt die veränderte Wahrnehmung der
ökonomischen Risiken von Inflation über Währungsturbulenzen bis hin zu
Staatsbankrotten manifestiert sich in dem Abverkauf von Staatsanleihen
und der Umschichtung in Sachwerte (z.B. Aktien) und Edelmetallwährungen
(Gold und Silber).
Quelle: Thomson
Reuters | Grafik: Solit
Im Gegenzug zum Abverkauf von Staatsanleihen steigen die vom Markt
geforderten Zinsen für neue Kredite an überschuldete Staaten. Besonders
die europäischen Peripherieländer sind davon in einem Maße betroffen,
das mittlerweile untragbar ist und den Bankrott mehrerer Eurostaaten
unausweichlich macht:
Quelle: Thomson Reuters
| Grafik: Solit
Weil bei einem Bankrott Portugals auch die spanischen Banken massiv in
Mitleidenschaft gezogen würden, da diese stark im südlichen Nachbarland
engagiert sind, droht ein Dominoeffekt in der Eurozone, der selbst
große Geberländer wie Deutschland finanziell überfordern würde.
Die grundsätzliche Frage ist, ob als erstes
ein Geberland wie Deutschland oder Finnland aus der Währungsunion
austritt und einen Dominoeffekt bis hin zur Auflösung der
Einheitswährung in Gang setzt oder ob – was wahrscheinlicher ist – die
harten Sparmaßnahmen in den Nehmerländern wie Griechenland und Irland
zu einem demokratisch erzwungener Austritt aus dem Euro-System führen.
Fakt ist, dass das Konzept einer einheitlichen europäischen Währung
ökonomisch extrem ungleicher Staaten gescheitert ist, übrigens nicht
zum ersten Mal in der wechselhaften europäischen Geschichte.
Quelle: Thomson
Reuters Datastream | Grafik: Solit
Preispotenziale
Bei realistischen Annahmen bezüglich zukünftiger Preisniveaus der
monetären Edelmetalle muss berücksichtigt werden, dass die potenzielle
Nachfrage, deren Motiv der Erwerb einer soliden Währungsalternative
darstellt, um ein Vielfaches höher ist, als die Schmuck- und
Industrienachfrage nach Gold und Silber. Solange die Neuordnung des
Weltwährungssystems, einhergehend mit dem fortschreitenden Wertverfall
der ungedeckten Papierwährungen nicht vollendet ist, wird diese
Investorennachfrage bis zum Kulminationspunkt der Zäsur des
Weltwährungssystems weiter ansteigen. Im Zuge dieser Entwicklung wird
die Bedeutung der Nachfrage von Gold und Silber als Rohstoffe in
Relation zur Gesamtnachfrage abnehmen und die Bedeutung als
Reservewährungen weiter stark zunehmen. Die Wertbeimessung der
monetären Edelmetalle als Krisenwährung ist weit höher als die
Wertbeimessung als Rohstoff. Preisliche Kursziele müssen sich daher an
dem explodierenden globalen Angebot der ungedeckten Geldmenge
orientieren, die die Notenbanken zur Krisenbekämpfung und zur
Staatsfinanzierung erzeugen und in Umlauf bringen (siehe Bsp. USA).
Quelle: Thomson
Reuters | Grafik: Solit
In einer Panikphase, wenn klar wird, dass weder der US-Dollar als
Weltleitwährung noch die Esperantowährung Euro ihre Kaufkraft erhalten
können und Zahlungsversprechen der Staaten gegenüber ihren Gläubigern
unhaltbar sind, wird die Nachfrage nach Gold und Silber das
Angebotsvolumen um ein Vielfaches sprengen und zu einer Vervielfachung
der Preise führen. Wie lange die dann erreichten Kursniveaus, gemessen
in realer Kaufkraft, halten, hängt auch von der Geschwindigkeit der
Etablierung eines neuen, vertrauenswürdigen Währungssystems ab. Die
Hoffnung, dass eine solche Übergangsphase reibungslos und kurzfristig
verläuft, wurde zuletzt auf dem G20 Gipfel im chinesischen Nanjing zur
Neuordnung des internationalen Währungssystems erneut enttäuscht. Die
politisch Handelnden sind sich offenbar dem Ernst der Lage nicht
bewusst und die vorgestellten Lösungen muten bürokratisch naiv an. Ein
„weiter so“ mit leichten Anpassungen ist zum Scheitern verurteilt.
In der zu erwartenden Eskalationsphase der globalen
Währungsungleichgewichte und staatlichen Überschuldung werden Emotionen
wie Angst und Panik die Entscheidungen der Marktteilnehmer leiten. Die
seit Jahrtausenden bewährten Krisenwährungen Gold und Silber werden
davon in heute noch schwer vorstellbarer Amplitude profitieren.
Die folgenden Daten aus einer Studie vom März dieses Jahres der
Steinbeis-Hochschule Berlin (Studie liegt der Redaktion vor) zeigt die
Menge an Silber und Gold, die die Deutschen aktuell im Verhältnis zu
anderen Vermögenswerten besitzen.
Quelle: Steinbeis
Research Center for Financial Services | Grafik: Solit
Als historisches Normalmaß gelten 10% und in Krisenphasen 25-30%
Edelmetallanteil am Gesamtvermögen. Der Anteil von aktuell 3,1% am
Gesamtvermögen eröffnet kurz- und mittelfristig enormes Potenzial bis
zu einer im historischen Vergleich adäquaten Gewichtung der Edelmetalle.
Quelle: Steinbeis
Research Center for Financial Services | Grafik: Solit
Die Quintessenz aus der ökonomischen Gemengelage und unseren eigenen
Marktbeobachtungen manifestiert sich in einem Kursziel von 50 US$
innerhalb der nächsten 6-12 Monaten und 100 US$ auf Basis von 12-24
Monaten. Darüber hinaus sind im Falle einer physischen Shortage bei
Silber vorübergehend sogar aus heutiger Sicht unvorstellbar anmutende
vierstellige Knappheits-Notierungen möglich.
Quelle: Thomson Reuters,
Solit | Grafik: Solit
Wir empfehlen, aufgrund der nach wie vor günstigen Bewertung des
Silbers gegenüber Gold, zunächst in das preiswertere Edelmetall zu
investieren und im Zuge neuer realer Preishochs bei Silber (ab ca. 140
US$/ Unze) sukzessive in mehreren Tranchen in das kostenintensivere
Gold umzuschichten. Wir werden zu gegebener Zeit in diesem Newsletter
entsprechend informieren.
Renaissance
von Gold und Silber als offizielles Zahlungsmittel
Dass die zumindest temporäre Verwendung von Gold
und Silber als offizielles Zahlungsmittel keine ökonomische Romantik
ist, sondern knallharte Realität, zeigt die jüngste Entwicklung in den
USA.
Wie „Spiegel Online“ am 23. März berichtete, hat das Parlament des
US-Staates Utah Gold und Silber als offizielles Zahlungsmittel
legalisiert. Entscheidend für den Kaufkraftwert ist dabei nicht der
aufgeprägte Nominalbetrag (bei Silber 1 US$, bei Gold 100 US$), sondern
der aktuelle Metallwert.
Das Gesetz etabliert aber nicht nur Gold und Silber als Zahlungsmittel,
sondern bevorzugt es laut „Spiegel“-Bericht zudem als Anlageprodukt
gegenüber anderen Investments, indem die Wertsteigerungsgewinne von der
Kapitalertragssteuer befreit sind. Dies gilt im Übrigen auch für
physische Investments nach Ablauf von 12 Monaten Haltedauer in
Deutschland.
Als Begründung werden die weitreichenden Folgen der Entwertung des
ungedeckten Papiergeldes für den Staat angeführt. Es sei eine
Vorsichtsmaßnahme, um im Falle eines nahezu vollständigen Wertverlustes
des US Dollar die Funktionsfähigkeit der Wirtschaft Utahs aufrecht zu
erhalten. Angst macht den Parlamentariern des Mormonenstaates die
ungezügelte Gelddruckerei der Zentralbank und die ebenso ungezügelte
Schuldenmacherei der Bundesregierung in Washington.
Quelle: Thomson Reuters
Datastream | Grafik: Solit
Die Sehnsucht nach stabilem Geld löst in den USA eine Massenbewegung
aus. Dreizehn weitere Staaten planen ähnliche Gesetze. Der Nachfrage
nach Gold und Silber wird diese Entwicklung einen weiteren Schub
verleihen.
Originalquelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,752686,00.html
„Sachwert
schlägt Geldwert“ – neue Informationsbroschüren
für Sie
Wir freuen uns, Ihnen ab sofort zwei hochaktuelle
Informationsbroschüren präsentieren zu können:
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„Sachwert schlägt
Geldwert“ stellt eine ideale Zusammenfassung aller aus unserer
Sicht wesentlichen Argumente für die Notwendigkeit einer Investition in
die monetären Edelmetalle Gold und Silber dar und eignet sich für
Edelmetall-Neulinge genauso gut wie für Kenner der Materie.
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„Investitionsmöglichkeiten
in Edelmetalle“ ermöglicht eine Auseinandersetzung mit den Vor-
und Nachteilen der marktgängigen Investitionslösungen.
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