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01. Dezember 2011
Vom Schein des Euro und dem Glanz des Goldes
Kritiker des Goldes argumentieren oftmals, dass
hinter dem Wert des gelben Metalls nichts als Aberglaube stünde,
gestützt auf religiöse Symbolik, optische Ästhetik und Jahrtausende
alte Gewohnheit. Zum Glück bliebe uns derartiger Aberglaube bei der
Gemeinschaftswährung Euro erspart. Der Wert unseres gesetzlichen
Zahlungsmittels gründe sich auf die Stabilitätskriterien der
europäischen Verträge und die Unabhängigkeit der Währungshüter der EZB.
Damit könne man Gold getrost vergessen. Oder doch nicht? Nun, die
Ereignisse der letzten Monate und mittlerweile Jahre lassen uns die
Worte des irischen Dramatikers George Bernard Shaw ins Gedächtnis rufen:
„Sie haben
die Wahl zwischen der natürlichen Stabilität von Gold und der
Ehrlichkeit und Intelligenz der Regierungsmitglieder. Und mit allem
notwendigen Respekt für diese Gentlemen, ich rate Ihnen, solange das
kapitalistische System währt, entscheiden Sie sich für Gold“.
Das Problem ist, dass die heute lebenden Generationen nahezu
ausschließlich mit existierendem Vertrauen in unsere gesetzlichen
Zahlungsmittel aufgewachsen sind und nichts anderes kennen. Und damit
sind sie in den letzten Jahrzehnten ja vermeintlich auch nicht schlecht
gefahren, bezogen auf die relative Kaufkraftstabilität von D-Mark und
Euro. Die Weisheiten eines längst verstorbenen irischen Dichters
verhallen daher nahezu ungehört.
Leider ereilt unser heutiges ungedecktes Währungsregime schleichend das
gleiche Schicksal wie vor ihm jedes ungedeckte Währungssystem der
Menschheitsgeschichte, es zerfällt. Dieser Prozess geht allerdings so
langsam vor sich, dass er den Menschen im Alltag kaum auffällt. Ein
Euro bleibt doch ein Euro, sagt man. Schaut man jedoch genauer hin,
stellt man fest, dass sowohl die Fiskalpolitiker in den Regierungen als
auch die Geldpolitiker in den Notenbanken längst in den absoluten
Währungskrisenmodus gewechselt sind. Da werden Verträge gebrochen,
Statistiken geschönt, juristische Schlupflöcher zu Kratern ausgeweitet,
hemmungslos Geld gedruckt und gelogen, dass sich die Balken biegen. Der
Kitt, der den Anschein der Normalität zusammenhält, ist aus schierer
Verzweiflung gemacht. Das sehr starke Motiv hinter diesen, zum Teil
grotesk anmutenden Verzweiflungstaten, ist der Gewinn von Zeit –
basierend auf dem naiven Glauben, dass man die Schuldenprobleme und die
Spannungen im Euro-System einfach aussitzen oder aus ihnen
herauswachsen kann. Der unvermeidliche Zusammenbruch des Euro-Systems
in seiner jetzigen Form wird sich dadurch jedoch lediglich etwas
hinauszuzögern – koste es was es wolle.
Wer allerdings nun abwartet, bis das Kind in den
Brunnen gefallen ist, um überzeugt zu sein oder wer bei Gold und Silber
noch auf ein „Schnäppchen“ wartet, der pokert sehr hoch – mit einem
schlechten Blatt.
Daher raten wir Ihnen, nicht auf die pure Hoffnung zu spekulieren, dass
alles wieder gut wird. Tauschen Sie lieber so viele Euro-Scheine wie
möglich in glänzendes Gold und Silber, besser ein Jahr zu früh als eine
Stunde zu spät.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine geruhsame und besinnliche
Vorweihnachtszeit!
Es grüßt Sie
Thomas Hellener
Geschäftsführer
Themenübersicht
Aktuelle
Marktlage
In den Medien entstand zuletzt der Eindruck, dass Gold und Silber
zuletzt im Vergleich zu anderen Asset-Klassen schlecht performt hätten.
In Anbetracht der hohen Volatilität, gerade bei Silber, ist dieser
Eindruck auf subjektiver Ebene nachvollziehbar, faktisch ist er jedoch
falsch, wie der folgende Vergleich zeigt:

Quelle:
Thomson Reuters Datastream | Grafik: Solit Kapital GmbH (Daten bis 28.
Nov. 2011)
Der Goldpreis konnte nach der ausgedehnten Korrektur im September und
Oktober sein positives Momentum wieder aufnehmen. Vor allem in Euro
halten sich die Notierungen des gelben Edelmetalls sehr gut. Zurück zu
führen ist dies u.a. auf die Schwäche des Euro im Zuge der weiteren
Eskalation der europäischen Schuldenkrise und auf die sehr robuste
Nachfrage von institutioneller und privater Seite.
Seit vierzig Jahren haben die Zentralbanken nicht mehr so viel Gold
gekauft wie im Zeitraum zwischen Juli und September dieses Jahres:
148,4 Tonnen wanderten im dritten Quartal in die Bestände der Banken.
Dies ist wesentlich mehr als bisher bekannt war. Die Zahlen entstammen
dem Quartalsbericht des World Gold Council. Für das Gesamtjahr erwarten
die Experten hier eine Netto-Nachfrage von 450 Tonnen, nach nur 75
Tonnen im Vorjahr. Offenbar trauen die Notenbanken per Saldo ihrem
eigenen ungedeckten Währungssystem immer weniger.
Die Unze Gold (31,1 g) kostet aktuell 1.713 US-Dollar. Dies entspricht
einem Preisrückgang zum Vormonat von -1,7%. Zum Vorjahr verzeichnet das
gelbe Edelmetall nach wie vor einen signifikanten Anstieg in Höhe von
+25,6%. In Euro notiert die Unze Gold aktuell bei 1.282 Euro, ein
Wertzuwachs von +4,7% gegenüber Vormonat und von +24,4% gegenüber
Vorjahr (Datenstand: 28. November 2011).

Quelle:
Thomson Reuters | Grafik: Solit Kapital GmbH (Daten bis 28. November
2011)
Der Silberpreis leidet momentan etwas unter dem
schwachen Kapitalmarktumfeld. Seine Bedeutung als Industrierohstoff
lässt in Anbetracht der sich weltweit abzeichnenden Konjunkturschwäche
Nachfragerückgänge befürchten. Gleichwohl hilft die Nachfrage privater
Investoren nach Silber als Geldmetall, den Kurs zu stabilisieren.
Besonders deutlich wird dieser Vorteil gegenüber den anderen beiden
edlen Weißmetallen Platin und Palladium (siehe Chart oben „Gold
& Silber mit klarer Outperformance“).
Eine Unze Silber (31,1 g) notiert aktuell mit 32,05 USD und damit 9,3%
leichter als noch vor Monatsfrist. In Euro notiert die Unze Silber
aktuell bei 23,98 Euro. Dies entspricht einer Verbilligung auf
Eurobasis gegenüber Vormonat von -4,1%. Gegenüber Vorjahr weist Silber
für Euroanleger nach wie vor eine deutliche Preissteigerung in Höhe von
+18% auf (Datenstand: 28. November 2011).

Quelle:
Thomson Reuters | Grafik: Solit Kapital GmbH (Daten bis 2.8 November
2011)
Für die noch verbleibende Handelszeit in diesem Jahr erwarten wir aus
saisonalen Gründen einen positiven Verlauf der Preise für Gold und
Silber. Die Diskussion um die Heranziehung der EZB zur
Staatsfinanzierung via Notenpresse gewinnt an Schärfe und Nachdruck.
Sobald sich die ökonomischen Rahmendaten für jeden sichtbar auch in
Deutschland eintrüben, wird die Bastion derer, die Geldwertstabilität
dem Krisenmanagement durch Gelddrucken vorziehen, endgültig fallen und
die monetären Edelmetalle werden in unmittelbarer Reaktion in preislich
neue Dimensionen vordringen. Der neue Chef der Europäischen Zentralbank
(EZB), der Italiener Mario Draghi, hat mit der jüngsten Zinssenkung und
dem massiven Ankauf von Staatsanleihen über das
Wertpapieraufkaufprogramm (SMP) bereits seine klare Bereitschaft zur
Reflationierung der Wirtschaft und zur direkten Staatsfinanzierung
signalisiert. Für Edelmetalle bedeutet dieser desperate geldpolitische
Stil ein ideales Umfeld. Bleiben Sie investiert und stocken Sie weiter
auf!
Weitere
Informationen zur Anlage in Gold & Silber mit Solit Kapital
finden Sie hier
Verlängerung
der Platzierungsphase bis 30.06.2013
Nachdem das Volumen des erfolgreichen Fonds SOLIT
2. Gold & Silber GmbH & Co. KG bereits vier Mal durch
die geschäftsführende Kommanditistin (auf derzeit EUR 90 Mio.) erhöht
wurde, soll die Platzierungszeit nunmehr bis zum 30.06.2013 verlängert
werden. Aufgrund der Konstruktion des Fonds ergibt sich damit
bestehenden Investoren die Gelegenheit, weiterhin Nachzeichnungen
(bereits ab EUR 2.000) zu tätigen. Die erforderlichen Änderungen im
Gesellschaftsvertrag werden allen bisherigen Zeichnern in Kürze per
Umlaufbeschluss zugehen.
Auch
unterwegs immer auf dem neuesten Stand
Nicht selten schwanken die Kurse von Gold und
Silber um mehrere Prozentpunkte innerhalb eines Tages. Wer auch hier
jederzeit den Überblick behalten möchte, dem wird empfohlen vom Angebot
der Edelmetall – Apps Gebrauch zu machen, die Sie sich i.d.R.
kostenfrei auf Ihrem Smartphone installieren können.
Hier bietet sich die sich die kostenlose App „kcast Gold Live!“ des
kanadischen Edelmetallhändlers Kitco Metals an. Sie bietet neben
aktuellen Gold und Silberkursen, auch Kurse der Platinmetalle Platin,
Palladium und Rhodium an. Die Besonderheit dieser App liegt in dem
Feature „London Fix“ - hier haben Nutzer die Möglichkeit, historische
Kurse bis zurück in das Jahr 1968 abzurufen. Weiteren Zusatznutzen
bieten das Wechselkurs-Tool, welches über 13 verschiedene Währungen
verfügt, die technischen Charts sowie aktuelle Marktnachrichten in
Echtzeit. Hier einige Screenshots, die die Funktionalitäten
darstellen:

Die Application „Kcast Gold Live!“ ist kompatibel
für alle gängigen mobilen Betriebssysteme! Hier finden Sie weitere
Informationen zum Angebot und zur Installation auf Ihrem Smartphone:
WIndows Phone 7: http://applications.kitco.com/supportcenter/mobile/windows-phone7.html
Android: https://market.android.com/details?id=com.kitco.android.free.activities
IPhone: http://itunes.apple.com/ca/app/kcast-gold-live/id298687558?mt=8
iPad: http://itunes.apple.com/us/app/kcast-gold-live/id406376063?mt=8
Blackberry: http://appworld.blackberry.com/webstore/content/48491?lang=en
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